Bayerisches Informationszentrum für
Ameisenkunde
Naabweg 1, 92507 Nabburg,
Tel. 0170-6540313 Fax: 03222-3703609 E-Mail: ameise.fleischmann@t-online-de
Im Stadtmuseum Zehentstadel ist das
Ameisenzentrum untergebracht

Träger: Ameisenschutzverein Hirschberg e.V. (ASV-Hirschberg)
Ameisenschutzwarte
LV Bayern e.V. (ASW-Bayern)
Eigentümer: Stadt Nabburg http://www.nabburg.de
Anschrift: Naabweg 1, 92507 Nabburg,
Tel.: 09433/6421
Leitung : Hubert Fleischmann, (Vors. ASV-Hirschberg)
Naabweg 1, 92507 Nabburg Tel.: 0170-6540313
Fax: 03222-3703609
Peter Bartke, ( ASW-Bayern)
Breslauer Str. 16, 92507 Nabburg Tel.: 09433/6248
Kassier:
Beirat: Fleischmann Hubert, 1. Vorsitzender
Kreckl Anton
Klaus Ostermeier
Wissenschaftliche
Beratung:
Das „Bayerische Informationszentrum für Ameisenkunde“ wurde durch die Ameisenschutzwarte LV-Bayern
in der Oberpfalz eingerichtet; die Bibliothek befindet sich im Stadtmuseum Zehentstadel in Nabburg.
Das Informationszentrum ist seit dem Jahre 2003 Eigentum der Stadt Nabburg. Seinen materiellen
Ursprung hat das Zentrum in der ehemaligen „Ameisenschutzwarte Würzburg“, die seinerzeit von
Herrn Prof. Dr. Karl Gößwald an der Universität Würzburg gegründet und geleitet wurde.
Aus dem Trägerverein der ASW-Würzburg sind Ameisenschutzwarten in den Bundesländern hervorgegangen.
Prof. Dr. Karl Gößwald hat im Jahre 1990 die aus seinem Wirken vorhandenen Forschungs- und
Arbeitsunterlagen sowie Gerätschaften der ehem. ASW- Würzburg an die ASW-Bayern übergeben.
Initiator und Vermittler dieser Transaktion war Dipl. Ing. Julius Travan von der Bayer. Landesanstalt für
Wald und Forstwirtschaft. Ihm ist es mit zu verdanken, dass die Basis für dieses Informationszentrum in
Bayern geschaffen werden konnte.
Aufbau des Informationszentrums
Bibliothek:
Zurzeit sind ca. 10400 Schriften und Bücher in der Bibliothek vorhanden und in einer Datenbank erfasst.
Diese ist unter http: www.ameisenfreunde.de. im Internet zugänglich.
Ein umfangreiches Schlagwortverzeichnis ermöglicht eine schnelle fachliche Zuordnung der Inhalte.
Das Schrifttum der Sammlung besteht vor allem aus Fachbüchern und Veröffentlichungen der Ameisenforschung,
unter anderem aus:

n Sonderdruck-Sammlung
n wissenschaftlichen Forschungsarbeiten
n Facharbeiten von Abiturenten
n wissenschaftlichen Zulassungsarbeiten von Univ.-Absolventen
n Erfassungsunterlagen über Waldameisenbestände Deutschlands mit den dazugehörigen Karten und Fotos
n Bild- und Tondokumenten in Form von Dia-Serien, Fotos, Filmen und Videoaufzeichnungen.
Darüber hinaus werden hier verwahrt:
n Unterlagen über die Gründung und die Arbeit der ehemaligen Ameisenschutzwarte Würzburg,
über die Gründung ihres Trägervereins und der Ameisenschutzwarten in den Bundesländern
sowie der Deutschen Ameisenschutzwarte e.V.
Ausstellungsmaterial
n Nestmodell mit dem Querschnitt eines präparierten Nestes der „ Kleinen Roten Waldameise „
n Ameisenpräparate

n Ameisen in Bernstein
n Ameisendarstellungen auf Briefmarken

n Ameisenmodelle
n Zeichnungen von Ameisen
n Nestkerne u. v. m.
Bei der Übernahme des wertvollen Materials haben sich die Bayer. Ameisenfreunde
verpflichtet,
das Material aufzubereiten und es allen Interessierten zugänglich zu
machen. In den letzten Jahren
haben viele Interessenten diese Möglichkeiten genutzt.
Eine wichtige Aufgabe ist der Ausbau der Bibliothek durch die Anschaffung
aktueller Literatur der
Ameisen-Forschung.
Das vorhandene Material, Schriften Bücher usw. wird gegen eine geringe Gebühr zum Zwecke des Studiums,
erstellen einer Facharbeit usw. ausgeliehen.
Diavorträge
n Die Ameisen unserer Heimat
n Ein Ameisenvolk zieht um
n Wo bleibt der Naturschutz
Filme
n Ein fleißiges Volk im Forst
n 40 verschiedene Videofilme
Ausstellungsmaterial
n Fotosätze DIN A4 zur Gestaltung von Infotafeln
n Fotosätze DIN A 3 mit Aluminiumrücken zum Aufhängen für Infostände
n Ausstellungswände mit dem Querschnitt eines Waldameisennestes
Das Infozentrum bietet Exkursionen und
Führungen an:
n Begehung des Ameisenlehrpfades im Oberpfälzer Freilandmuseum
n Wanderung durch das Ameisenschutz- und Lehrgebiet am Hirschberg
n Exkursion durch das Ameisenschutz- und Lehrgebiet „Stadtwald Nabburg“
n Exkursionen und Führungen unabhängig von den Einrichtungen in Nabburg

Führungen für Kinder
n Sonderführungen für Schulklassen
n Sonderführungen für Kindergärten
n Besuch bei den Waldameisen anl. Tag des Baumes, Ferienprogramm usw.

Eine wichtige Aufgabe ist die Ausbildung
zum Ameisenheger
nach
den Richtlinien der Ameisenschutzwarte Bayern
n Teil I Vermittlung von Grundkenntnissen in der Ameisenhege
n Teil Ia Erfassung und Kartierung von Ameisenvölkern
n Teil II Rettungsumsiedlung von Waldameisenvölkern
n Teil III Artbestimmung von Waldameisen
n Teil IV Kleine Krabbler Bayerns
n Erfassung und Kartierung von Ameisenvölkern mit Auswertung der Daten
Weiter Anlagen des Infozentrums:
Ameisenlehrpfad im Oberpfälzer
Freilandmuseum in Nabburg/Neusath http://www.freilandmuseum.org
Da auf dem Museumsgelände viele Ameisenarten einen neuen Lebensraum gefunden haben,
bot es sich an, einen Lehrpfad einzurichten. Mit
dieser Einrichtung möchte der Ameisenschutzverein
Hirschberg e.
V. die vielen Besucher auf die bedrohten Insektenarten aufmerksam machen.
Durch die naturnahe Bewirtschaftung der Flächen findet
man viele vom Aussterben bedrohte Ameisenarten im Gelände.
Der Lehrpfad erstreckt sich entlang der vorhandenen
Wege.
Der Inhalt der
Schautafeln befasst sich mit den Holz- u. Waldbewohnenden Ameisen, sowie mit
Hornissen und Hummeln.
Für die Schlupfwespen
und Solitärbienen wurde eine Wand mit Nisthilfen erstellt. Für die nächsten
Jahre ist geplant,
alle Ameisenarten
auf dem Gelände zu erfassen und zu bestimmen.
Waldmuseum Zwiesel http://www.zwiesel.de
Im Jahr 2001 wurde im Waldmuseum Zwiesel eine Dauerausstellung über Ameisen eingerichtet.
Ameisenschutz-
und Lehrgebiete „Hirschberg“ und „Stadtwald Nabburg“
Die Ameisenschutz- und
Lehrgebiete am Hirschberg und im Stadtwald Nabburg bieten einen Überblick
über die in der Oberpfalz
vorkommenden Ameisenarten. Praxis und Auswirkungen verschiedener Schutz- und
Hegemaßnahmen können in
diesen Gebieten in Augenschein genommen werden.
Stand : 03.07.2011